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Objekt:
Modehaus Ramelow in Stendal
Architekt:
Kunze Ladenbau GmbH
Fertigstellung:
2020
Tech. Beratung:
OBJECTFLOR ART UND DESIGN BELAGS GMBH
Fläche:
3.700 m2

" Hier steht der Raum für die Menschen im Mittelpunkt. " – Architekt Stefan Kunze

Mode- und Markenhaus Ramelow in Stendal: Bauhaus-Architektur trifft auf modernes Bodendesign

Das umgebaute Mode- und Markenhaus Ramelow in Stendal wurde 2021 vom Handelsverband Deutschland e. V. mit der Auszeichnung „Stores of the Year“ in der Kategorie Mode ausgezeichnet. Die Bauhaus-Architektur des denkmalgeschützten Gebäudes verbindet sich dabei mit einem modernen Bodendesign aus Beton- und Holzoptiken von objectflor. Innovative Ladenkonzepte werden vom Handelsverband Deutschland e. V. jährlich mit den „Stores of the Year“ ausgezeichnet. Zu den Preisträgern des Jahres 2021 gehört das Traditionshaus Ramelow in Stendal in der Kategorie Mode. 1872 gründete Gustav Ramelow sein erstes Geschäft in Klütz, Mecklenburg. Rund 50 Jahre später öffnete das im Bauhaus-Stil errichtete Modehaus in Stendal. 1991 kaufte die Familie das in DDR-Zeiten verstaatlichte Geschäft zurück. Mit dem gelungenen Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Hauses schließt sich der Kreis. Heute verbindet das Modehaus Tradition mit modernen Konzepten für den Kundenservice – vor Ort und digital.

Zu den Besonderheiten zählen die großen, reservierbaren Family&Friends-Umkleidekabinen und Lounge-Zonen mit Community-Tischen, die auch für mobiles Arbeiten genutzt werden können. Eine weitere Besonderheit ist das offene Schneideratelier, das direkt in die Verkaufsfläche integriert wurde.

Bodendesign rund um die Lichthöfe

„Hier steht der Raum für die Menschen im Mittelpunkt“, erläutert Architekt Stefan Kunze vom Elmshorner Büro Kunze Ladenbau das Einrichtungskonzept. „Die Atmosphäre sollte locker und luftig sein, mit Bodenbelägen, die die Gebäudestruktur unterstreichen.“ Auf den rund 3.200 historischen Quadratmetern wurde ein stark gemasertes Eichedekor mit kräftigen Farbkontrasten aus der Kollektion EXPONA COMMERCIAL verlegt und mit großformatigen Betonoptiken kombiniert.

„Wir haben uns wegen der besonders schönen Oberflächen der Betonoptiken für objectflor entschieden“, so Stefan Kunze. „Durch die Höhen und Tiefen wirken sie sehr echt.“ Das abwechslungsreiche Bodendesign unterstützt die Wegeführung und gliedert die Verkaufsflächen rund um die prägnanten Lichthöfe im Zentrum. Auch Details tragen zur Gestaltung bei: Fugenstreifen lassen die Fliesen optisch größer erscheinen und verstärken die Anmutung eines klassischen Betonbodens.

 

Copyright Fotos: ©Bart Gosselin Photography

Genutzte objectflor Produkte

Sherwood Oak 4099

Natur-Holzstruktur

Light Grey Concrete 5067

Steinstruktur

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