Wandgestaltung mit LVT
Wände werden mittlerweile nicht einfach „nur“ gestrichen: sie sind Designfläche im Raum.
Es gibt diesen einen Moment, der über den gesamten Aufenthalt in Räumen entscheidet: Die Tür öffnet sich, ein erster Schritt – und sofort entsteht ein Gefühl. Ruhig. Einladend. Inspirierend. Willkommen. Oder eben nicht.
Noch bevor die Rezeption lächelt, bevor der Kellner begrüßt, bevor der Duft aus der Küche wirkt, hat ein Element längst den Ton gesetzt: der Boden. Er bestimmt den Klang der Schritte, die Wärme der Atmosphäre, das Gefühl von Sauberkeit und die Professionalität eines Hauses. Und er trägt – mühelos oder schwer – alles, was das Gastgewerbe täglich bewegt: Koffer, Stühle, Serviceteams, Reinigungswagen, Getränketabletts, Gästeansprüche.
Wer Hotels, Restaurants oder Cafés plant, entscheidet mit dem Boden über Wohlbefinden, Wirtschaftlichkeit und Markenwirkung – und spiegelt zugleich Werte und Authentizität wider.
„Ich glaube, dass die Architektur, die wir bewohnen, die physische Manifestation unseres emotionalen Zustands ist.“
Peter Zumthor (aus Atmospheres, 2006).
Nichts ist unangenehmer als eine überwältigende Geräuschkulisse. Laut Hospitality Noise Report 2024 ist Lärm sogar der zweithäufigste Beschwerdegrund in Hotels – nach der Sauberkeit. In Restaurants und Cafés sogar der erste. Gerade Flure, Frühstücksräume und Hotelrestaurants sind problematisch – vom Tellerklirren bis zu Stuhlgeräuschen dringt jedes Geräusch oft ungefiltert ins Ohr. Harte Böden verstärken all das und lassen Räume hektisch wirken – selbst wenn das Interior erstklassig ist.
Elastische Bodenbeläge können hier akustisch beruhigen, ohne sichtbar in Erscheinung zu treten. Das unterscheidet einen Raum von einem stimmigen Raum. Und zwar im wahrsten Wortsinn „spürbar“.
gem. Hospitality-Research & Booking Insights
• 80 % der Gäste bilden ihr Qualitätsurteil in den ersten drei Sekunden
• Eine ruhige Akustik steigert die Aufenthaltsdauer und Ausgabebereitschaft
• Warme, natürliche Bodenoptiken erhöhen das Wohlbefinden
• Ein sauberer Boden lässt den gesamten Raum hygienischer wirken
• Der Boden beeinflusst den ersten Eindruck stärker als Möbel oder Licht
Menschen nehmen Räume intuitiv wahr – innerhalb weniger Sekunden.
Drei psychologische Faktoren spielen dabei eine so ausschlaggebende wie prägende Rolle:
Klang – Wie klingt der Raum beim ersten Schritt?
Temperatur & Haptik – Wie fühlt sich der Raum unter den Füßen an?
Bewegungsgefühl – Wie leicht läuft man über die Fläche?
Kein anderer Bereich steht in Hotels und der Gastronomie so unter Beobachtung wie der Boden. Einmal abgesehen vom Service natürlich. Gäste bemerken Flecken oder hässliche Abnutzungsspuren sofort. Personal muss also schnell reagieren können, professionelles Housekeeping arbeitet häufig sogar im 15‑Minuten‑Takt. Auch im laufenden Betrieb haben Kundenzufriedenheit und der “Wohlfühlfaktor” oberste Priorität.
Wenn Atmosphäre, Markenwirkung und Wohlgefühl als harmonischer Dreiklang zusammenkommen, entsteht ein Gast-Gefühl, das nachklingt.
Designbeläge der Kollektionen EXPONA DOMESTIC & EXPONA COMMERCIAL sind als Wandbelag zugelassen und eröffnen damit völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten.
Mit authentischen Produkten für die Wand kann das Design des Bodens aufgegriffen oder Materialen gekonnt gemixt werden. So entsteht nicht nur ein optisches, sondern auch ein haptisches Highlight.
Auch über mehrere Etagen hinweg kann mit Wand- und Bodenbelägen aus Vinyl ein geschlossenen Designkonzept und mit dezenter Varianz umgesetzt werden. Auch kreative Einsatzmöglichkeiten wie die Verkleidung von Tresen & Bartheken sind möglich.
Ob Lobby, Restaurant oder Hotelzimmer – dem Einsatz als dekoratives Design-Element steht nichts im Wege.
Housekeeping, Koffer, Events, Reinigung: Hotels, Restaurants und Cafés haben sehr spezielle und komplexe Nutzungsprofile, doch kaum etwas beansprucht Böden so stark wie Stuhlbeine – im Gegensatz zum klassischen Hotelbetrieb ist die Gastronomie hier besonders betroffen. In Restaurants oder Cafés beispielsweise können es mehr als einhundert Bewegungen pro Schicht und Stuhl sein. Das erzeugt, je nach gewähltem Bodenbelag, Mikrokratzer, Abrieb und punktuelle Verformungen. Elastische Böden verteilen diese Kräfte besser und regenerieren sich oft leicht.
1. Extrem häufige Stuhlbewegungen Tische werden ständig verrückt, Gäste stehen unkontrolliert auf – all das sorgt für hohen Abrieb.
2. Feuchtigkeit & Flecken im Sekundentakt Kaffee, Wein, Öl, Soßen, Kondenswasser – alles landet irgendwann auch auf dem Boden.
3. Akustik als Qualitätstreiber Cafés sind geräuschintensiv: Stuhlgeräusche, Kaffeemaschine, Gespräche belasten, eine akustische Dämpfung ist hier essenziell.
4. Kleine Flächen heißt hohe Frequenz pro Quadratmeter Eine 120‑m² Gastronomiefläche erzeugt oft mehr Abrieb als ein 500‑m² Hotelflur.
Gäste betreten Räume selten mit Blick auf die Rutschsicherheit eines Bodens – spüren aber sofort, wenn der Tritt unsicher wird. Zahlen belegen, dass 20 Prozent aller Unfälle in Hotels im Eingangsbereich passieren – feuchte Oberflächen sind für zwei Drittel aller Rutschunfälle verantwortlich. Deshalb muss der Boden genau dort sicher sein, wo Risiken am höchsten sind: In Eingängen, vor allem bei Regen. In Buffet- und Barbereichen ebenso wie in Spa- und Wellnessbereichen. Auch Übergänge zur Küche sowie allgemeine Laufzonen sollten so ausgelegt sein, dass sich Besucher und Gäste ebenso sicher fühlen können wie das Personal. Und das, ohne darüber nachzudenken. Anders gesagt: Rutschhemmung sollte keine Rolle mehr spielen, wenn sie bei der Planung im Vorfeld eine Rolle gespielt hat.
Ein Boden im Gastgewerbe ist kein Nebendarsteller – er ist die Bühne für alles, was Gäste erleben. Er entscheidet über Akustik, Atmosphäre, Sauberkeit und Sicherheit. Er muss gleichzeitig so charaktervoll wie robust sein, schnell gereinigt werden können und die Intensität des täglichen Betriebs tragen. Deshalb werden Bodenbeläge, die akustisch angenehm, belastbar, fleckunempfindlich und designflexibel sind, im Hotel- und Gastronomiebereich zur stillen Kraft im Hintergrund. Und damit zum verlässlichen Gastgeber selbst.