FAQ
Müssen Nähte von Kautschuk-Bodenbelägen immer verschweißt werden?
Kautschuk-Bodenbeläge müssen nicht unbedingt verschweißt werden. Eine Verschweißung empfiehlt sich überall dort, wo Feuchtigkeit in die Fugen des Bodenbelags eindringen kann. Auch Fußböden, die häufig einer Nassreinigung unterzogen werden, sind zu verfugen. Bei Saarfloor-Diamant Elastic ist ein Nahtverschluss obligatorisch. Hierzu nützliche Hinweise entnehmen Sie bitte unserer Verlegeanleitung.
Wie kann ich elektrisch leitfähige, ableitfähige Bodenbeläge reinigen?
Die Reinigung erfolgt mit Aktiv- oder Grundreinigern, die eine Leitfähigkeit des Fußbodens nicht nachteilig verändern. Bitte entsprechende Empfehlungen beim Hersteller für Reinigungsmittel-Systeme einholen.
Wie maßgenau werden Design-Bodenbeläge geliefert?
An die Maßgenauigkeit und Winkligkeit von Design-Bodenbelagselementen werden hohe Anforderungen gestellt und diese durch den Lieferanten der Bodenbeläge in aller Regel auch erfüllt. Dies entbindet jedoch den Fachverleger/Kunden nicht von seiner Prüfpflicht am Material vor Verarbeitung. Der Hersteller hat die Vorgaben/Toleranzen nach EN 649 „Homogene und heterogene Polyvinylchlorid-Bodenbeläge“, Tabelle 1, zu erfüllen!
Sind Design-Bodenbeläge geeignet für den Einsatz von Flurförderfahrzeugen?
Nein! Es handelt sich um laminierte Bodenbeläge, Materialspaltungen sind nicht auszuschließen.
Sind Design-Bodenbeläge für den Einsatz in Küchen und Bädern geeignet?
Langjährige und vielfältige Untersuchungen haben ergeben, dass „normale“ Feuchtigkeit von oben das Klebstoffsystem der Bodenbeläge nicht beeinträchtigt. Jedoch sollten Design-Bodenbeläge nicht in Nassräumen und Räumen mit ständiger Feuchtigkeitseinwirkung eingesetzt werden, bzw. nur mit zwei-komponentigen Reaktionsharzklebstoffen, welche durch Feuchte nicht anzulösen / nachteilig zu beeinflussen sind.
Werden Design-Bodenbeläge verschweißt?
Thermisch auf keinen Fall! Quellschweißen (kalt) ist in Teilflächenbereichen des Bodenbelags möglich.
Womit werden Design-Bodenbeläge verklebt?
Mit handelsüblichen Dispersionsklebstoffen, welche eine möglichst harte Klebstoff-Fuge innerhalb des Bodenbelags ausbilden.
Sind Schuhabrieb und -striemen auf einem PVC-Fußboden vermeidbar?
Nur durch entsprechende Versiegelungen des PVC-Fußbodens! Es gibt den „normalen“ Schuhabrieb, der in der Regel relativ leicht von den Bodenbelägen zu entfernen ist. Und es gibt Striemen, welche sich förmlich in den PVC-Fußboden „einbrennen“. Dies ist durch die Zusammensetzung der Schuhsohle (PVC, Polyurethan u.s.w.) bedingt. Es entstehen sehr hohe Temperaturen, welche die Oberfläche des PVC-Fußbodens beschädigen. Diese Striemen sind auf Grund der unterschiedlichen Reflexion des Lichtes immer sichtbar! Eine zusätzliche Hartversiegelung kann die Reibung zwischen Schuh und PVC-Fußboden verhindern / reduzieren.
Werden PU-beschichtete Bodenbeläge eingepflegt?
Nach Neuverlegung entfallen Grundreinigung und Erstpflege des Bodenbelags! Eine Bauschlussreinigung ist bei jedem Bodenbelag ohnehin immer erforderlich. Je nach Nutzungsintensität wird bei einem späteren zu hohen Reinigungsaufwand eingepflegt, so dass zur herkömmlichen, ohnehin notwendigen Reinigung und Pflege des Bodenbelags übergegangen wird.
Wie trocken müssen Untergründe zur Aufnahme von Design-Bodenbelägen sein?
Design-Bodenbeläge sind dampfdichte Beläge! Entsprechend den anerkannten Regeln des Fachs /
der Technik sowie der DIN 18365 „Bodenbelagarbeiten“ muss der Untergrund trocken / verlegereif sein. Dies bedeutet bei:
Zementestrich: ≤ 2.0 CM - %
Beheizter Zementestrich: ≤ 1.8 CM - %
Anhydritestrich: ≤ 0.5 CM - %
Beheizter Anhydritestrich:≤ 0.3 CM - %
Die vorhandenen, unverschweißten Fugen des Bodenbelags haben hierauf keinen Einfluss.
Sind Fugenprofile / Designelemente technische Schwachpunkte innerhalb der Konstruktion?
Nein, diese Designelemente beeinträchtigen die Nutzungs- und Gebrauchstüchtigkeit der jeweiligen Bodenbelagebenen nicht.
Muss chargengleich gearbeitet werden?
Ja, unbedingt! Farbdifferenzen von Anfertigung zu Anfertigung des Bodenbelags sind nicht vermeidbar.
Wie eben muss der Untergrund für den Bodenbelag sein?
Grundsätzlich sind Ebenheiten innerhalb der zulässigen Toleranzen nach DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“, Tabelle 3, Zeile 3 einzuhalten. Jedoch kommt der Ebenheit bei kreativen Bodenbelägen eine besondere Rolle zu. Spachtelarbeiten in der Rakeltechnik sind eine ideale Untergrundvorbereitung zur Aufnahme von Design-Bodenbelägen.
Wie kann ich das Eindruckverhalten bei elastischen Bodenbelägen minimieren?
Eindrücke entstehen durch Aufstandsflächen von Mobiliar (Stuhlbeine, Schränke, Tische) im Bodenbelag. Der Untergrund sollte gespachtelt werden. Die Zahnleiste für den Klebstoffauftrag sollte so gewählt werden, dass eine dauerhafte Verklebung mit dem geringst möglichen Klebstoffauftrag und geringer Ablüftezeit erreicht wird.
Wie müssen Stuhl- und Möbelfüße ausgestattet sein?
Analog zur oberen Frage sind für Stühle oder anderes Mobiliar z.B. Filz- oder weiche Kunststoffgleiter geeignet, um Beschädigungen des Bodenbelags auszuschließen.
Welche Ausrüstung müssen Büro-Rollstühle besitzen?
Die DIN 68131 beschreibt für elastische Bodenbeläge die normativ festgeschriebenen Lenkrollen und Lenkdoppelrollen sowie deren Ausführungsbestimmungen: harte Rollen für weiche, textile Fußbodenbeläge; weiche Rollen für nichttextile Fußbodenbeläge.
Was sind die Unterschiede zwischen Bordüreneckstein, Designschlüsselstein und Schlüsselstein?
Bordürenecksteine gibt es passend zu allen Bordürendesigns. Als Alternative sind Designschlüsselsteine möglich, die ein anderes, meist schlichteres, Design haben oder Schlüsselsteine, die nur aus einer Farbe geschnitten sind. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Größen lassen sich alle für Schlüsselstein- bzw. Bordüren- und Friesverlegungen einsetzen, was den kreativen Spielraum enorm erweitert.
Sind Designelemente für Bodenbeläge in beliebigen Maßen lieferbar?
Designelemente werden aus den Grundformaten geschnitten. Deshalb sind die Maße der Zuschnitte immer abhängig von der Designkollektion, dem ausgewählten Designelement sowie der Fliesen- bzw. Plankenfarbe und sollten immer angefragt werden.
Eine Ausnahme bilden einige Standarddesignelemente, die lagerhaltig vorrätig sind. Bei diesen sind die Maße vorgegeben.
Warum sind die Würfel- und Fischgrätverlegung in Designkategorie C3 eingeordnet?
Die Würfel- und Fischgrätverlegung von Design-Bodenbelägen erfordern höchste Genauigkeit. Aus diesem Grund werden die Planken für diese Verlegungen komplett im Designzuschnitt geliefert, mögliche Toleranzen werden damit so gering wie möglich gehalten.
Können die Designtypen A, B und C auch gemischt werden?
Die gekonnte Kombination der drei Designtypen stellt gewissermaßen die Krönung einer Designverlegung dar. Wenn Sie also eine Schlüsselsteinverlegung mit Tozzettos auflockern oder eine Schachbrettverlegung mit einer Bordüre einrahmen wollen, sind dem keine Grenzen gesetzt.
Müssen Bordüren und Intarsien vor Ort noch zusammen gesetzt werden?
Nein, sie werden weitestgehend vorinstalliert angeliefert. Das bedeutet, die Einzelteile werden mit einem s.g. Montageband an der Oberfläche zusammengehalten, das dann nach der Verlegung abgezogen wird. Größere Intarsien werden ggf. in handlichere Segmente unterteilt geliefert, wobei deutlich markiert ist, wie sie zusammengelegt werden müssen. Bei Bordüren mit Kontraststreifen, werden diese separat geliefert, da eine Anpassung im Versatz ein saubereres Fugenbild ergibt.
Wie werden Bordüren und Intarsien geschnitten?
Mit Hilfe der Wasserstrahltechnik. Eine computergesteuerter Wasserstrahlanlage schneidet mit 3.500 bar Druck die zuvor digitalisierten Formen mit höchster Präzision für den Design-Bodenbelag zu.
Reicht ein Briefbogen oder eine Visitenkarte zur Reproduktion eines Logos?
Ja. Das Logo wird gescannt oder neu gezeichnet und in das Programm der Schneideanlage übersetzt. Es sollte jedoch immer eine Originalvorlage geschickt werden. Per Fax gesendete Vorlagen können verzerrt sein.
Einfacher ist es, wenn Sie das Logo schon digitalisiert als Datei (auf CD, Diskette oder per E-Mail) an uns senden.
Ist es möglich, Wegeführungen verlegefertig anzuliefern?
Technisch gesehen ja, in der Praxis zeigt sich allerdings, dass es schwierig ist größere Zuschnitte vor Ort wieder anzulegen. Deshalb liefern wir die Einfassung der Wegfläche als Fries oder als Schablone. Hieran können dann die anderen Beläge exakt angepasst werden.
Sind CAD-Zeichnungen kostenpflichtig?
Privaten Endkunden bieten wir im Rahmen einer Planungspauschale
2 Gestaltungsvorschläge für ihre individuellen Wohnraumanforderungen an.
Für Objektplanungen (i.d.R. ab 101 m2) erheben wir eine Schutzgebühr, die bei Auftragserteilung wieder gutgeschrieben wird.
